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Fortgeschrittene Erklärungen

 


Buddhismus | Meditation  |  Verhalten, Sichtweise  | Ngöndro  | Mahamudra  | Vertiefendes

Meditation

Der Einstieg in die Regelmäßige Praxis    
Detlev Göbel 
Der Beginn einer regelmäßigen Meditationspraxis bedeutet eine Umstellung des gewohnten Tagesablaufs. Hier und da eine kurze Meditation in den Alltag einzuflechten ist zwar relativ leicht möglich, aber wenn man die Grundübungen des Großen Siegels machen möchte, wird das schon anstrengender und braucht mehr Zeit. Einige Ideen und Ratschläge für die ersten Schritte auf dem Weg.
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Ratschläge zur Praxis
Künzig Shamar Rinpoche  
Um den Dharma richtig zu praktizieren, braucht man eine gute Motivation und man muß viel Energie in die Praxis investieren. Der Grund dafür ist, daß wir das Ziel haben, Erleuchtung zu erlangen, was bedeutet, daß wir unsere Unwissenheit und unsere störenden Gefühle überwinden wollen. Da wir unsere sehr tiefsitzenden Gewohnheiten aber schon seit anfangsloser Zeit haben, müssen wir sehr viel dafür tun, um sie aufzulösen und andere Gewohnheiten zu entwickeln. Ohne eine kontinuierliche Praxis wird uns das nicht gelingen.
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Sieben Punkte zur Meditation, Teil 1
Künzig Shamar Rinpoche  
Meditation hat den Zweck, die wahre Natur des Geistes zu erkennen, Buddhaschaft zu erlangen. Der Geist ist die Grundlage für sowohl unsere derzeitige Erfahrung der bedingten Existenz als auch für Erleuchtung. Erleuchtung bedeutet, die wahre Natur des Geistes zu erkennen, wohingegen man sich im gewöhnlichen Leben dieser Natur nicht bewusst ist.  
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Sieben Punkte zur Meditation, Teil 2
Künzig Shamar Rinpoche  
Die Essenz von Shine und Lhagtong
Beim dritten Punkt geht es um eine genaue Erklärung darüber, wie Shine und Lhagtong natürlich werden. Auf den Anfängerstufen ist unsere Meditation das noch nicht, sondern sie ist gewissermassen gekünstelt. Aber Meditation ist erst dann vollständig echt, wenn sie natürlich geworden ist.
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Meditation und Einweihungen 
Lama Ole Nydahl  
Grundlegend zielen alle Meditationen des Diamantweges auf die Einswerdung mit der Erleuchtung. Man verhält sich wie ein Buddha bis man einer geworden ist. Drei grundlegende Eigenschaften des Geistes sind die Hebel dazu: Sein Bewusstsein, seine Kraft und seine Fähigkeit zur Begeisterung. Alle bringen einen Zustand von erhöhter Empfindsamkeit, wodurch der Erleber sich als nicht-dinglich, leuchtend klar und seinem Wesen nach unbegrenzt erfährt.
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Die unterschiedlichen Ebenen der Amithaba-Praxis 
Manfred Seegers
Der historische Buddha Shakyamuni hatte Schüler mit recht unterschiedlichen Begabungen. Obwohl er letztlich einen einzigen Weg zur Erleuchtung lehrte, wurden seine Belehrungen in unterschiedliche Fahrzeuge aufgeteilt, entsprechend den Fähigkeiten seiner jeweiligen Schüler. Grundlegend kann man alle Lehren Buddhas in die beiden Fahrzeuge "Sutra" und "Tantra" aufteilen.
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Zur Bedeutung der Meditation auf den Lehrer
Manfred Seegers
Bei meinen Forschungen zu den Urspüngen und Inhalten der Kagyü-Linie habe ich kürzlich drei wichtige Quellen in die Hand bekommen, die die Bedeutung der Meditation auf den Lehrer oder Lama (Skt. Guru-Yoga) erklären. Vor längerer Zeit schon hatte Khenpo Tschödrag, der Ausbildungsleiter am Karmapa Institut in Neu Delhi, gesagt, dass es alte indische Quellen zur Bedeutung des Guru-Yoga gibt. Man könnte diese Texte in den verschiedenen Sammlungen von Mahamudra-Werken der Vorväter der Kagyü-Linie finden. Nun habe ich diese Texte durch Jim Rheingans von der Hamburger Universität bekommen und möchte zunächst in allgemeiner Form ihren Inhalt weitergeben.  
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Die Meditation auf den Lama 
Detlev Göbel, Paul Waibl
Zitate großer Meister zur Bedeutung des Guru-Yoga.
Da im Sommer 1997 einige Fragen zum Guru Yoga auftauchten, möchten wir hier in Kagyü Life nach einigen philosophischen Artikeln einen ersten Überblick über diese so wichtige Meditationsweise geben. Paul Waibl aus Schwarzenberg und Detlev Göbel aus München haben Zitate zusammengestellt von sehr alten, alten und von noch lebenden Diamantwegsmeistern.
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Die Meditation auf den 16. Karmapa
Gabi Wohlfahrtstätter-Volenko
Die wichtigste Praxis in den Karma-Kagyü-Zentren.
Jede Meditation hat ihre verschiedenen Aspekte, über die man schreiben könnte. Unsere Karmapa-Meditation bildet da keine Ausnahme. Da sie zum Guru-Yoga zählt, könnte man sich auf die Bedeutung des Lehrers konzentrieren, oder, wegen ihrer Kürze und Prägnanz, auf den Zusammenhang mit unserer modernen Zeit. Sie ist aber auch eine Diamantweg-Meditation par excellence, und darauf möchte ich hier besonders eingehen.
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Zurückziehung - gezielte Arbeit mit dem Geist
Interview mit Lama Ole Nydahl und Hannah Nydahl
Meditation ist die gezielte Arbeit mit dem Geist. Der Geist ist dabei die Grundlage, sowohl für unsere derzeitigen Erfahrungen als auch für Erleuchtung selbst. Erleuchtung bedeutet, die wahre Natur des Geistes zu erkennen, wohingegen man sich im gewöhnlichen Leben dieser Natur nicht bewusst ist. Worum es bei der Arbeit mit dem Geist also geht, ist mit geschickten Mitteln die Illusionen zu entfernen.
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Sichtweise und Medtiation
Manfred Seegers  
Um einerseits das volle Potential in uns zu entfalten und andererseits nicht mehr unfreiwillig von unseren Erlebnissen mitgerissen zu werden, ist es notwendig, die Natur unseres eigenen Geistes zu erfahren, den Erleber selbst. Alles andere bedeutet, nur die Bilder im Spiegel des Geistes auszutauschen. Allein die Erfahrung des Spiegels selbst, der Natur des Geistes, ermöglicht es, Befreiung und Erleuchtung zu erreichen. Diese Erfahrung ist das Ziel jeder Beschäftigung mit dem Dharma. Der Begriff Dharma bedeutet ja wie die Dinge sind und das Ziel von Buddhas Lehre ist allein diese unmittelbare und ungetäuschte Erfahrung der Wirklichkeit.
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