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Fortgeschrittene Erklärungen

 


Buddhismus | Meditation  |  Verhalten, Sichtweise  | Ngöndro  | Mahamudra  | Vertiefendes

Verhalten und Sichtweise

Sichtweise und Meditation    
Manfred Seegers
Um einerseits das volle Potential in uns zu entfalten und andererseits nicht mehr unfreiwillig von unseren Erlebnissen mitgerissen zu werden, ist es notwendig, die Natur unseres eigenen Geistes zu erfahren, den Erleber selbst. Alles andere bedeutet, nur die Bilder im Spiegel des Geistes auszutauschen. Allein die Erfahrung des Spiegels selbst, der Natur des Geistes, ermöglicht es, Befreiung und Erleuchtung zu erreichen. Diese Erfahrung ist das Ziel jeder Beschäftigung mit dem Dharma. Der Begriff Dharma bedeutet ja wie die Dinge sind und das Ziel von Buddhas Lehre ist allein diese unmittelbare und ungetäuschte Erfahrung der Wirklichkeit.
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Störende Gefühle,die Arbeit damit
Lama Ole Nydahl
Das freie Spiel des grenzenlosen Raumes zeigt sich in der äußeren Wahrnehmung als Welten, Geschehnisse, Wesen, also als die Gegenstände unserer Sinne und die der wissenschaftlichen Forschung. Auf innerer Ebene sind es Gedanken und Gefühle, die erscheinen, herumspielen, erkannt werden, auf die eingegangen wird, und die wieder in den Bereich seiner Möglichkeiten zurückkehren.
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Das Handeln eines Bodhisattvas
17. Gyalwa Karmapa Thaye Dorje
Diese Belehrungen beruhen auf dem Text "Das Handeln eines Bodhisattva" des Meisters Ngulchu Thogme Sangpo, der selbst ein verwirklichter Bodhisattva war. In seiner vollständigen Form besteht er aus 37 Versen, von denen ich aber nur einige vorstellen und kommentieren werde, weil nur wenig Zeit zur Verfügung steht. Ich werde jedoch versuchen, eine klare Richtung hinsichtlich des Handelns eines Bodhisattva zu zeigen, der ein Dharma-Praktizierender folgen sollte.  
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Konflikbewältigung auf der Grundlagen von Mitgefühl und Weisheit
Gerd Boll
In unserem Menschendasein sind es nicht nur die Leiden von Alter, Krankheit und Tod, die uns Probleme bereiten, sondern als Schönheitsfehler erleben wir in unserem Leben sicher auch die kleinen und die großen Konflikte, mit denen wir uns in Familie, Beruf und sozialem Umfeld auseinandersetzen müssen. 
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Arbeit mit Emotionen
Gerd Boll
Über Zorn, Anhaftung, Stolz, Eifersucht und Unwissenheit.
Wenn wir anfangen uns mit Buddhismus zu beschäftigen, fällt uns bald auf, daß allein schon im Sprachgebrauch des Buddhismus mit Gefühlen anders umgegangen wird als wir es sonst gewohnt sind. Bisher dachten wir vielleicht, daß Gefühle ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens seien; daß zum Beispiel ohne Anhaftung das Leben bestimmt langweilig sein müßte, ohne Stolz wäre da kein Selbstwertgefühl mehr, ohne etwas Eifersucht könnten wir unsere Beziehung und Familie nicht zusammenhalten, ohne Zorn würden wir nur untergebuttert und ohne Gleichgültigkeit wären wir der Informationsflut und dem Leiden überall in der Welt erlegen.
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Hingabe und Offenheit
Lama Ole Nydahl
Unter den Linien des Tibetischen Buddhismus zeichnet sich der Diamantweg der Karma Kagyü Schule vor allem durch die lebensnahe Übertragung vom Lehrer zum Schüler aus. Die Beispiele der Mahasiddhas, der indischen Meister Naropa und Maitripa und vor allem Marpa, der den Laienweg nach Tibet brachte, so wie dessen Hauptschüler Milarepa zeigen das sehr anschaulich. Hier ist der Lehrer selbst der Entwicklungsweg. Er (sie) erweckt die Begeisterung, bringt die Mittel und die Bestätigung. Wie Kalu Rinpoche oft sagte: „Wenn ihr vom Lama alles gelernt habt, ist euer und sein Geist eins.“
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Das Verhältnis von Lehrer & Schüler im Diamantweg
Dietrich Rowek 
Die effektiven Mittel des Diamantweges beziehen ihre Kraft aus dem besonderen Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler im Diamantweg. Der Lehrer hat hier eine Rolle, die weit darüber hinausgeht, was man gewöhnlich unter einem Lehrer versteht – er vermittelt nicht nur Wissen sondern ermöglicht das direkte Erkennen der uns innewohnenden Erleuchtungsnatur. Das Funktionieren einer guten Lehrer-Schüler-Beziehung erkennt man unter anderem an einer wachsenden Dankbarkeit des Schülers für die ihm so zuteil gewordene menschliche Entwicklung.
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