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E
 
Ebene der Freude
Freudenzustand

Ebene der Wahrheit
Wahrheitszustand

Edle Wahrheiten, vier
Der Kern der Lehre Buddhas.
  • Die Wahrheit vom Leiden. Das Leben im Kreislauf der Existenz bedeutet Leid. Im Menschenbereich werden Geburt, Alter, Krankheit und Tod als leidvoll erfahren. Die Lebewesen hören erst dann auf, Leid zu erfahren, wenn sie die Natur des Geistes erkannt haben.
  • Die Wahrheit von den Ursachen des Leidens. Buddha beschreibt die Gründe, weshalb der Geist seine wahre Natur normalerweise nicht erkennt. Diese sind die negativen Handlungen und Störgefühle. Die Wurzel für alle Schwierigkeiten ist die grundlegende Unwissenheit.
  • Die Wahrheit vom Ende des Leidens. Jeder kann erleuchtet werden, d.h. die Natur seines Geistes erkennen und so dauerhaftes Glück erreichen, wenn alle Ursachen für Leiden beseitigt sind.
  • Die Wahrheit des Weges zum Ende des Leidens. Es gibt praktische Mittel, um dauerhaftes Glück zu erreichen. Der Achtfache Pfad erklärt diese Mittel.

Einsicht, Einsichtmeditation
  Lhagtong

Einweihung

[tib. Wang, skt. Abhisheka] Ein besseres Wort ist Ermächtigung. Es steht für eine Zeremonie, in der ein Praktizierender in das Kraftfeld eines Buddhaaspekts eingeführt wird. 


Erdberührungsgeste

Die Geste, in der Buddha meistens dargestellt wird: Die ausgestreckten Finger der rechten Hand berühren vor den Beinen leicht den Boden. Symbolisch ruft Buddha damit die Erdgöttin als Zeugin dafür an, daß er über viele Leben hinweg die Ursachen für Erleuchtung gelegt hat, indem er Mitgefühl und Weisheit vollendet sowie die entsprechenden Handlungen praktiziert hat. Damit zeigt diese Geste Weg und Ziel im Buddhismus.


Erkenntnislehre

[tib. Tsema, skt. Pramana] Lehren Buddhas über die Funktionsweise des Geistes, insbesondere darüber, was richtige und was getäuschte Erkenntnis bedeutet; über Objekte der Erkenntnis, Erkenntnisprozesse und den erkennenden Geist. Wird oft auch als Wahrnehmungslehre bezeichnet.


Erleuchtung

Geisteszustand eines Buddhas, bei dem selbst die feinsten Schleier der Unwissenheit beseitigt sind und vollkommene Allwissenheit verwirklicht ist. Wird manchmal "Die Verkörperung der drei Kayas" genannt. 


Erleuchtungsgeist

[tib. Chang Chub Kyi Sem, skt. Bodhicitta] Geisteshaltung eines Bodhisattvas, Grundlage des Mahayana. Ist der erleuchtete Ausdruck der Klarheit des Geistes. Dieser Zustand wird erlebt, wenn der Geist von der Ebene der Furchtlosigkeit aus seinen Reichtum an Möglichkeiten erkennt. Er erscheint in vielen Buddhaformen.

Er ist der Wunsch, Buddhaschaft zu erlangen, um allen fühlenden Wesen zu helfen, sich vom Leid zu befreien. Er wird in zwei Aspekte unterteilt: in den relativen und den letztendlichen Erleuchtungsgeist. Der relative Erleuchtungsgeist besteht zum einen in dem Wunsch, Erleuchtung zum Wohl aller Wesen zu erlangen. Zum anderen wird dieser Wunsch durch die befreienden Handlungen, die Paramitas, in die Praxis umgesetzt. Der letztendliche Erleuchtungsgeist ist die Erkenntnis der Untrennbarkeit von Leerheit und Mitgefühl


Ermächtigung

[tib.Wang] Eine Zeremonie, durch die der Praktizierende in das Kraftfeld eines bestimmten Buddhaaspekts eingeführt wird. Sie kann als Segen gegeben werden, so bekommt man ein Band zum Lama und Hindernisse auf dem Weg zur Erleuchtung werden gereinigt. Oder sie wird zu Beginn einer Praxis gegeben. Zusätzlich benötigt man ein Lung, das Lesen des Textes und ein Thri, die Anleitung wie man den Text verwendet.
Die Effektivität dieser Methode zur Entwicklung der eigenen Bewusstheit kann nicht überschätzt werden.

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